KO Tropfen Wirkung

KO Tropfen machen wehrlos

KO Tropfen machen wehrlos

Die Wirkung von Knock Out Tropfen (KO Tropfen) ist eine narkotisierende. KO Tropfen werden als Schlaf- oder Beruhigungsmittel in der ärztlichen Diagnostik eingesetzt. Die Einnahme wirkt sich so aus, dass der Körper betäubt und wehrlos ist. Nach dem Erwachen aus dieser Narkose haben die Betäubten oft Erinnerungslücken. Die Wirkung stellt sich sehr schnell nach der Anwendung ein. Bei der venösen Anwendung fällt der Körper augenblicklich in einen tiefen Schlaf. Die Wirkstoffe von KO Tropfen sind Benzodiazepine in der Form der Medikamente Temazepam und Flunitrazepam. Vermutet, aber selten nachgewiesen, wird die Wirkung von GHB (Gamma-Hydroxy-Buttersäure).

Die häufigste Anwendungsform Diazepine hat folgende Wirkung: sedierend, hypnotisch, angstlösend und zentral muskelrelaxierend, manchmal auch als antikonvulsiv oder auch antiepileptisch. KO Tropfen aus Diazepinen wirken also direkt am Zentralnervensystem. Nach 8 Wochen Gebrauch setzen die ersten Entzugssymptome ein. Man soll die Anwendung von vier Wochen nicht überschreiten, damit keine Langzeitschäden am Zentralnervensystem auftreten können. Unter vier Wochen wird auch keine Abhängigkeit beobachtet.

Ko-Tropfen können eine Drogenähnliche Wirkung haben

Ko-Tropfen können eine Drogenähnliche Wirkung haben

Benzodiazepine sind nicht zur Langzeitanwendung gedacht. Unter der Einnahme von KO Tropfen in größerer Menge sind Atemdepressionen zu beobachten, weil das Atemzentrum gedämpft wird. Selten werden lebensbedrohliche Vergiftungen festgestellt. Dies verstärkt sich aber mit gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder anderen ZNS-wirksamen Drogen. Die Reaktionszeit wird durch Benzodiazepine beeinträchtigt, so dass die Fähigkeit am Straßenverkehr teilzunehmen nicht mehr gegeben ist. In der Schwangerschaft verabreichte Benzodiazepine stellen ein Risiko für das Ungeborene dar. Des Weiteren waren bei den Nachkommen Verhaltensstörungen zu beobachten. Der andere häufige Wirkstoff GHB hat weitere Wirkungen. GHB ist ein Neurotransmitter (Botenstoff) im menschlichen Körper.

In der Medizin wird GHB als Narkosemittel und als Therapeutikum für Narkolepsie (Schlafkrankheit) verwendet. Nach dem Gebrauch von GHB setzt auch ein Gedächtnisverlust ein. Beim Alkoholentzug ist es als Hilfsmittel verwendet worden. Die häufigste Wirkung ist die entaktogene, muskelentspannende und schlaffördernde. In höheren Dosen ist es auch aphrodisierend. Nach längerem Gebrauch stellen sich Abhängigkeitssymptome ein.